Häufige Fragen
Die wichtigsten Antworten auf einen Blick. Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns — wir antworten persönlich.
Fachlich ja. Die Flächen kommen auch dort aus den amtlichen Quellen — in Österreich die Feldstücke aus dem Mehrfachantrag, in der Schweiz die Nutzungsflächen der Agrardatenerhebung —, und Gemeinden beider Länder lassen sich als Einsatzgebiet freischalten. Alles Weitere — Mahdmeldungen, Helferketten, GPS-Nachweis, Drohne — ist ohnehin nicht an ein Land gebunden. Offen ist allein, wer die Plattform dort trägt: Unser Modell rechnet bisher in deutschen Kreisgebieten. Sprechen Sie uns an, dann klären wir das für Ihre Region.
Ja, in beiden — im Play Store und seit dem 19. September auch im App Store. Die App ist kostenlos und werbefrei. Am Schreibtisch geht es mit demselben Konto im Browser weiter.
Nein — genau dafür ist WildRescue gebaut. Ein Landwirt braucht drei Dinge: Fläche antippen, Termin wählen, absenden. Alles Weitere (Helfer einladen, informieren, dokumentieren) übernimmt die Plattform.
Die App arbeitet offline weiter: GPS-Aufzeichnung, Fundmeldungen, Rettungen und der Kontrollabschluss werden lokal gespeichert und automatisch übertragen, sobald wieder Verbindung besteht — genau einmal, ohne Duplikate.
Auf Servern in Deutschland. Kontaktdaten anderer Beteiligter sind nur sichtbar, wenn Sie tatsächlich einen gemeinsamen Einsatz haben. Jede Person kann ihre Daten vollständig exportieren und ihr Konto wirksam löschen.
Ja. WildRescue ist mandantenfähig: Ihr Verein oder Ihre Kreisgruppe bekommt einen eigenen, sauber getrennten Bereich mit eigenen Mitgliedern, Flächen und Auswertungen.
Nein. WildRescue funktioniert auch ohne Drohne — mit Helferketten und GPS-dokumentierter Absuche. Wer eine Drohne mit Wärmebild hat, bindet die Funde direkt in die Einsatzkarte ein.
Daran arbeiten wir, und es fliegt bereits im Prüfstand: Die Plattform plant den Flug, schickt ihn an die Drohne und wertet das Wärmebild aus, während geflogen wird — Verdachtspunkte erscheinen auf der Einsatzkarte, statt abends am Rechner. Freigeschaltet ist das noch nicht, und wir nennen dafür bewusst kein Datum. Verantwortlich für den Flug bleibt ohnehin die Pilotin oder der Pilot; die EU-Drohnenregeln gelten unverändert. Wer damit als Erster fliegen möchte, schreibt uns.
Ja. Jede zahlende Organisation — Verein, Kreisjägervereinigung oder Kreisbauernverband — legt ihre Sätze selbst fest. Die Kilometer schlägt die App aus der Anfahrt vor, die Ehrenamtspauschale und das Jahresbudget zeigt eine Ampel. Am Saisonende gibt es eine SEPA-Sammelüberweisung und einen DATEV-Buchungsstapel für die Kasse. Wer möchte, spendet seinen Betrag zurück und bekommt dafür eine Zuwendungsbestätigung.
Ja, in Baden-Württemberg. Laden Sie in FIONA die Liste „Aktive Fachinformationen" als CSV herunter und bei WildRescue wieder hoch: Ihre Schläge kommen mit Umriss, Name und Frucht des Jahres. Ihr FIONA-Kennwort geben Sie bei uns nie ein. Flächen, die Sie schon eingezeichnet haben, werden erkannt und nicht doppelt angelegt.
Ja. Er fragt mit Ihrem Betriebscode oder Ihrer Betriebsnummer an, Sie geben ihn frei — befristet auf die Saison. Was er meldet, verschiebt oder absagt, erfahren Sie sofort, und Sie können seine Meldungen jederzeit ändern.
Ja, für die Rehwildmarkierung der Wildforschungsstelle Baden-Württemberg in Aulendorf. Nummer, Farbe und Ohr werden bei der Sicherung festgehalten, daraus entsteht die Markierungsliste für die Wildforschungsstelle — niemand tippt im Herbst Zettel ab.
Für Landwirte, Rehkitzretter und Jäger nichts. Bezahlt wird die Plattform einmal je Kreisgebiet — meist von einem Verband: einem Rettungsverein, der Kreisjägervereinigung oder dem Kreisbauernverband, oder vom Landkreis. Den Jahrespreis stimmen wir mit dem Träger ab; Ausprobieren und Einrichten kostet nichts.
Oft ja. Digitalisierungsprogramme fürs Ehrenamt (etwa der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt oder der Bundesländer), Jagdabgabe-Mittel, kommunale Vereinsförderung und regionale Stiftungen bezuschussen Software und Schulung gemeinnütziger Vereine. Für den Antrag stellen wir Ihnen gerne ein schriftliches Angebot aus.
Mit Zahlen und einem fertigen Angebot. Wir stellen Ihnen ein schriftliches Angebot mit Jahrespreis und eine Argumentationshilfe bereit, die Sie im Vorstand der Kreisjägervereinigung, beim Kreisbauernverband oder beim Landkreis vorlegen können — und stellen die Plattform auf Wunsch dort persönlich vor.
Der Landwirt meldet den Mahdtermin, Rehkitzretter suchen die Fläche ab, Jäger werden bei Terminen im eigenen Revier informiert und melden Sichtungen, der Verein organisiert und wertet aus. Alle sehen denselben Stand — und jede Rolle nur das, was sie betrifft.
Ja. Landwirte melden Mahden kostenlos, Retter dokumentieren ihre Einsätze kostenlos, Jäger melden Sichtungen kostenlos. Bezahlt wird die Plattform vom Träger des Kreisgebiets — Rettungsverein, Kreisjägervereinigung, Kreisbauernverband oder Landkreis. Ehrenamt darf nicht an Kosten scheitern.
Für Drohnen mit Wärmebild gelten die EU-Drohnenregeln: eine Registrierung als Betreiber und je nach Drohne ein Kompetenznachweis für Pilotin oder Pilot. WildRescue ersetzt keine Genehmigung — die Plattform hilft, Flüge zu planen und Funde sauber zu dokumentieren. Was vor Ort gilt, weiß Ihr Verein oder die zuständige Luftfahrtbehörde.
Nur Menschen, mit denen Sie tatsächlich einen Einsatz teilen. Telefonnummer und E-Mail sind sonst für niemanden sichtbar — auch nicht für andere Mitglieder.
Nein. Es gibt bewusst keine öffentliche Tierfundkarte — Wilddaten sind sensibel. Beobachtungen und Funde sehen nur die Beteiligten des Einsatzes und der eigene Verein.
Verein oder Kreisgruppe registrieren, Mitglieder einladen, Landwirte zeichnen ihre Flächen auf der Karte ein — die erste Mahd ist in wenigen Minuten angelegt. Auf Wunsch begleiten wir Einrichtung, Schulung und Datenübernahme persönlich.
Frage offen geblieben?
Wir antworten persönlich — meist innerhalb eines Werktags.
Keine Kreditkarte nötig · jederzeit kündbar · persönlicher Support